Unser Retreat

Unser Retreat

Informationen zu unserem Ayahuasca-in-Deutschland-Retreat

Unsere Location

Unsere Wochenend-Retreats finden immer freitags von ca. 18 Uhr bis sonntags ca. 14 Uhr in einem schönen, großen und frei stehenden Haus – etwa 15 Autominuten vom Köln-Bonner Flughafen und ebenso weit vom ICE-Bahnhof Siegburg/Bonn entfernt – statt. Vom Bahnhof Siegburg oder auch Bonn fahren jeweils Linienbusse; aber wir bieten ebenso einen Shuttle-Service vom Bahnhof zu unserer Location an. Für die Autofahrer stehen ausreichend Parkplätze vor dem Haus und in der langen Hauseinfahrt zur Verfügung. Das Haus selbst hat einen sehr großen Garten, der zum Verweilen und Innehalten einlädt – bei warmem Wetter wahlweise auch zum Zelten und für Zeremonien unter freiem Himmel –, und ist umgeben von Wiesen und Wald, in den wir am Samstagvormittag als wichtiger Teil der Vorbereitung gemeinsam gehen werden (natürlich nur, wer Lust dazu hat). Im Haus stehen uns zwei große mit einer offenen Flügeltür verbundene Räume, die genügend Platz zum bequemen Liegen für 20 Personen bieten, für die Zeremonien zur Verfügung. Einer der beiden Räume dient auch als die günstigste Schlafgelegenheit über Nacht.
Weitere Räume mit sechs bzw. fünf Betten sowie ein Doppelzimmer dienen als Schlafräume über Nacht, ein großes Esszimmer bietet für bis zu 24 Personen Platz an einem 8,50 m × 2,00 m großen massiven Holztisch für unsere gemeinsamen bio-veganen Mahlzeiten. Außerdem gibt es einen Teeraum mit gemütlichen Sesseln und Sofas zum Relaxen und Gesprächen unter vier oder acht oder mehr Augen oder zum Lesen und/oder Träumen. Auf drei Etagen verteilt gibt es im Haus vier Toiletten, zwei Badezimmer und einen Raum mit zwei separaten Duschkabinen.

Viehtrift 1, 53757 Sankt Augustin

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Unsere Verpflegung

Unsere Verpflegung ist ausschließlich bio-vegan vom lokalen Bioladen, also pflanzlich vollwertig und wird von unserem Teammitglied Gabriela, unserer Heilerin, nicht nur für den Geist und die Seele, sondern eben auch für den Leib, die auch eine leidenschaftliche Köchin ist, liebevoll zubereitet unter aktiver Mithilfe unseres AYA-Kochs Andreas.
Am Freitag nehmen wir gegen 19:00 Uhr ein gemeinsames warmes Abendessen ein, bevor wir am Abend (ab etwa 21:00 Uhr) unseren köstlichen Kakao in unserer ersten heiligen Pflanzenzeremonie reichen werden.
Am Samstagvormittag gibt es zwischen 10:00 und 11:30 Uhr Frühstück: ein leckeres und bekömmliches Porrigde (gekocht mit Hafer-/Mandelmilch) mit Apfelmus und anderen Früchten. Am Nachmittag (gegen 14:00 Uhr) gibt es ein warmes Mittagessen (Gemüseauflauf); denn ca. sechs Stunden bis zum Beginn der Ayahuasca-Zeremonie am Samstagabend (gegen 21:00 Uhr) sollte man keine Nahrung mehr zu sich nehmen.
Am Sonntagvormittag gibt es zwischen 10.30 und 12:00 Uhr wieder ein Frühstück mit Porrigde und Früchten, bevor wir uns gegen 12:00 Uhr zum gemeinsamen Teilen unserer Erfahrungen dieses Wochenendes noch einmal alle im Zeremonieraum einfinden.

Unser Sharing

Am Sonntag gegen 12:00 treffen wir uns zum Abschluss und Höhepunkt dieses Retreat-Wochenendes noch einmal alle im Zeremonie-Raum, um unsere gemachten Erfahrungen mit allen TeilnehmerInnen zu teilen.
Viele Ayahuasca-Schamanen und -Experten – so auch wir – sagen, dass dieses gemeinsame Teilen der vielleicht wichtigste Part des Wochenendes überhaupt ist. Jeder und jede ist ein Spiegel des/der anderen, und jede Erfahrung ist immer auch Teil von einem selbst. Im Teilen erleben wir auf eindrucksvolle Weise etwas von der Wahrheit, dass wir alle EINS sind, auch wenn jeder ganz unterschiedliche individuelle Erfahrungen erleben und mitteilen wird.
Das Sharing, wie das Teilen auch Englisch genannt wird, ist der erste und entscheidende Schritt dahingehend, unsere Erlebnisse und gewonnenen Erkenntnisse für den späteren Alltag zu nutzen und fruchtbar zu machen und in diesen zu integrieren.
Das ist der nämlich der tiefere Sinn unserer Retreats, wie wir sie verstehen und erleben wollen, dass sie dazu beitragen, NACH der Zeremonie etwas von diesem Geist mit in unser tägliches Leben zu nehmen und dieses erfüllter und glücklicher und gelassener leben zu können – auch und gerade, wenn es uns mit seinen Widrigkeiten herausfordert.
„After the extasy comes the laundry”, hat der wunderbare buddhistische Lehrer Jack Kornfield das genannt. Nach der Ekstase kommt die Wäsche, also der Alltag. In diesem wird sich erweisen, ob wir etwas mitnehmen konnten von dem, was uns unser Retreat, die heiligen-heilenden Pflanzen, die transformative Musik und unser gemeinsames Zusammensein und tief gehendes Feiern in Achtsamkeit und Freude gelehrt haben.

Zeitlicher Ablauf

Die Ankunft am Freitag ist im Zeitraum von 16 bis 18 Uhr möglich. (Wer das nicht schafft und später kommt, ist natürlich genauso herzlich willkommen.)
Nach einer ersten Begrüßung, einem ersten Kennenlernen des Hauses und Bezug des Zimmers bzw. des Schlafplatzes findet um 19 Uhr im großen Esszimmer das gemeinsame Abendessen statt. Bei diesem lernen wir uns alle kennen, indem sich jede/r kurz vorstellt und, wenn er/sie mag, mitteilt, was seine Intention und Motivation zu diesem Retreat ist.
Ab 21 Uhr gehen wir in den großen Zeremonieraum, um die erste heilige Kakao-Nacht gemeinsam mit einigen kleinen Überraschungen zu feiern, die wir so gegen 01:00 beschließen werden. (Jede/r ist natürlich so frei, auch bereits früher schlafen zu gehen, wie er/sie sich fühlt.)
Am Samstag steht ab 10 bis 11:30 Uhr das Frühstück (Porrigde mit Apfelmus und anderen Früchten) bereit.
Von 12 bis 13:30 Uhr gehen wir gemeinsam (natürlich nur, wer mag) in den Wald, genießen die Natur, die Kraft der Bäume, sammeln Kräuter und tanken so wichtige Energie für den Abend. Andreas hat auch ein paar Überraschungen für Euch parat.
Von 14 bis 15:30 Uhr gibt es ein warmes Mittagessen, einen vitaminreichen bio-veganen Gemüseauflauf als letzte leibliche Stärkung vor der Ayahuasca-Zeremonie.
Von 15:30 bis 17 Uhr kann sich jeder auf sein Zimmer, seinen Schlafplatz, in den Teeraum oder den Garten zur Erholung und Besinnung oder für ein Nickerchen zurückziehen, um Energie für den Abend zu tanken.
Von 17 bis 18:30 Uhr bietet Gabriela ein paar heilsame Übungen, Meditationen für alle Interessierten an.
Von 18:30 bis 19:30 Uhr ist nochmal für jeden/jede eine Stunde zum Relaxen und Besinnen, bevor wir uns um 20:00 Uhr alle im Zeremonie-Raum einfinden.
Von 20 bis 21 Uhr können noch einmal ALLE Fragen zum Thema Ayahuasca gestellt werden, die wir ausführlich nach bestem Wissen und Gewissen beantworten werden.
Um 21 Uhr werden wir dann mit der Zeremonie und dem Trinken der heiligen Pflanze beginnen.
Gegen 3 Uhr  früh – aber das hängt immer auch ein wenig von der augenblicklichen Situation und Energie ab – werden wir gemeinsam die Zeremonie beenden und die wohlverdiente Nachtruhe einläuten.
Am Sonntag gibt es wieder zwischen 10 und 11:30 Uhr das wohltuende Porrigde mit Apfelmus.
Um 12 Uhr treffen wir uns im Zeremonie-Raum für das wichtige Sharing.
Gegen 15 / 16 Uhr – je nach Dauer des Sharing – verabschieden wir uns nach einer letzten gemeinsamen Meditation und Klangreise voneinander.

Vorsorge

Um die Erfahrung mit Ayahuasca für sich so intensiv, wirksam und nachhaltig wie möglich zu erleben, sollte man einige Dinge vorher beachten und beherzigen. Das hat zum einen ganz praktische Gründe gesundheitlicher Art, zum anderen ist es der Bedeutung und dem Respekt geschuldet, den man dieser heiligen Pflanze gegenüber erweisen sollte.
Abgesehen von ein paar medizinischen zwingend einzuhaltenden Vorschriften, die wir weiter unten in einem gesonderten Punkt aufführen, geht es nach unsrem Verständnis zuallererst um Selbstverantwortung. Jeder und jede ist für sich selbst verantwortlich, für sein Tun, Handeln und Lassen. Insofern sind dies hier 10 Empfehlungen, die wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen mit Ayahuasca gerne an Euch weitergeben möchten:

1.) Koffein und Teein solltest Du idealerweise 3 Tage vor dem Retreat weglassen. Auch Cannabis und Pilz-Konsum solltest Du am besten 7 Tage vor der Einnahme von Ayahuasca meiden, um ihre Wirkung nicht zu schwächen.

2.) Je gesünder Deine Ernährung vor einem Ayahuasca-Retreat, desto besser kann die Pflanze ihre Wirkung in Deinem Körper entfalten. Deshalb empfehlen wir eine vegane, pflanzlich vollwertige Ernährung – natürlich am besten auch über den Retreat hinaus, Deinem Körper, Deinem Geist, Deiner Seele, den Tieren und der Natur insgesamt zuliebe. Fleisch, Käse, Milch sind auf jeden Fall ein paar Tage vor Beginn des Retreats zu meiden, idealerweise auch Zucker (jedenfalls zu viel) und andere Süßspeisen. Datteln oder Agavendicksaft sind schmackhaften süße Alternativen. Meide Knoblauch 3 Tage vor Beginn, da es Pinolin hemmt, welches auch in der Zirbeldrüse produziert wird, die wir ja mithilfe der Steppenraute aktivieren wollen. Sehr empfehlenswert sind Heilkräuter aller Art (Löwenzahn, Brennessel, Johanneskraut, Bärlauch, Klee, Schafgarbe etc.) die Deine Energie erhöhen, entgiftend und immunstärkend wirken.

3.) Auch zuckerhaltige Getränke, wie Cola etc., solltest Du ein paar Tage vorher meiden und stattdessen hochwertiges Mineralwasser trinken.

4.) Versuche, vor dem Ayahuasca-Retreat noch ein paarmal in die Natur zu gehen und diese bewusst und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Ayahuasca, so sagen die Schamanen – und wir können es bestätigen –, beginnt seine Wirkung schon Tage, manche sagen: Wochen zuvor zu entfalten, wenn man bewusst die Verbindung zur Natur zu suchen und aufzunehmen beginnt.

5.) Entsprechend gesund und eine ideale Vorbereitung für Körper und Geist ist Bewegung an der frischen Luft. Jegliche Art von Sport oder Tanzen zu seiner Lieblingsmusik sind schöne körperliche und energetische Vorbereitungen.

6.) Eines der mächtigsten Tools zur Übung und Pflege für Körper, Geist und Seele ist die Meditation, das Sitzen und Atmen in der Stille, das innere Zur-Ruhe-Kommen, das Loslassen und Gelassen werden. Wir können jede Form der Meditation, was Dir beliebt und zu Dir passt, empfehlen als eine wunderbare Vorbereitung auf Ayahuasca, idealerweise später auch für die Zeit nach dem Retreat, um seine Erfahrungen und Erkenntnisse so tief im Innern verankern zu können.

7.) Ein gesunder, regelmäßiger Schlaf ist natürlich immer Gold wert, ganz besonders vor einem Retreat, wenn oft die Träume lebhafter und intensiver zu werden beginnen, weil dort aufkommende mögliche Widerstände und Ängste bereits verarbeitet werden.

8.) Wir empfehlen auch, den Konsum von Medien aller Art auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren; insbesondere zu viele negative Nachrichten, die psychisch belastend wirken und Dich in negative Schwingung versetzen. Versuche lieber positive Informationen aufzunehmen, um in einer guten (neutralen) Grundstimmung die heilige Pflanze Ayahuasca empfangen und aufnehmen zu können.

9.) Es kann sich als sehr positiv erweisen, sich eine bestimmte Intention zu überlegen, mit der Du in den Retreat gehst. Was möchtest Du vielleicht ändern in Deinem Leben, welchen Traum gar verwirklichen, welche negativen Erfahrungen und tief sitzenden Ängste aufarbeiten? Mit einer solchen inneren Vorbereitung gehst Du dann viel zuversichtlicher in die Zeremonie und vertraust darauf, dass Ayahuasca Dich im Sinne Deiner Intention führen wird.

10.) Was in traditionellen schamanischen Kulturen die Schwitzhütte ist, ist heute die Sauna zur Entgiftung und zur Immunstärkung Deines Körpers, ebenso um zur Ruhe und zur inneren Einkehr zu gelangen – eine optimale Vorbereitung für ein Ayahuasca-Ritual.

Nachsorge

Die 10 zur Vorsorge, also zur bestmöglichen Vorbereitung für unsere Ayahuasca-Retreats gegebenen Empfehlungen sind natürlich alle auch für die Nachsorge, also die Zeit nach den Retreats wärmstens zu empfehlen. Denn sie alle tragen zur dauerhaften und nachhaltigen Stärkung von Körper, Geist und Seele bei.
Die meisten fühlen sich nach einem Ayahuasca-Retreat zufriedener, ruhiger, sanftmütiger, leichter und unbeschwerter mit mehr positivem Elan und mehr Mitgefühl mit anderen (Menschen und Tieren). Um dieses Gefühl zu verstetigen und in den Alltag zu integrieren, ist die Meditation – welcher Art auch immer – sicherlich das stärkste Tool. Viele, die das psychodelische Erlebnis mit Ayahuasca hatten, vergleichen die Wirkung mit 10 Jahren intensiver Meditation. Aber das gilt eben nur dann, wenn man bereit ist, seine Erfahrungen in sein Leben zu integrieren. Dabei wollen wir Dich gerne aktiv unterstützen. Wir sind nach den Retreats für Dich erreichbar für Nachgespräche, gerne auch für ein persönliches Treffen, wenn dies gewünscht wird, um Dich an unseren reichen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Zudem haben wir eine Telegram-Gruppe, in der Du Dich mit anderen über alle Ayahuasca betreffende Fragen austauschen kannst.

Medizinische Infos

Die Teilnahme an einer Ayahuasca-Zeremonie ist nicht für jede/n geeignet: Wer eine schwerwiegende Nierenerkrankung, starken Diabetes mellitus, Epilepsie, schwere neurologische Erkrankungen, starken Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, wie Angina Pectoris, bestimmte Lebererkrankungen oder eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) hat, darf nicht an einer Ayahuasca-Zeremonie teilnehmen.
Dasselbe gilt für schwere psychische – medizinisch diagnostizierte – Erkrankungen, wie Psychose, Schizophrenie, bipolare Störung und Borderline. (Das bedeutet nicht, dass Ayahuasca nicht auch bei diesen Erkrankungen eine große heilende Wirkung entfalten könnte. Aber dazu müsste die Sitzung unter ärztlicher/klinischer Aufsicht stattfinden, was wir in unseren Retreats nicht anbieten und gewährleisten können.)
Ayahuasca darf nicht mit anderen bestimmten Medikamenten kombiniert werden, wie Antidepressiva, Betablocker oder Antihypertensiva; ebenso mit KEINER Art von legalen und illegalen Drogen, wie Haschisch, Kokain, Speed oder Alkohol.
Im Zuge der Reservierung Deines gewünschten Ayahuasca-Retreats wird ausdrücklich auf diesen Abschnitt „Medizinische Infos“ Bezug genommen, wo Du Dich verpflichtest, die hier aufgeführten Verbote zu beachten – dies geschieht allein zu Deiner eigenen Sicherheit und zu Deinem eigenen Wohl!

Impressionen