Ayahusca Erfahrungen

Eure Erfahrungen

Ich habe viel über pflanzliche Methoden der Heilung gehört und war lange Zeit skeptisch, ob ich es wirklich probieren möchte. Manche Psychedeliker sind als Droge dargestellt und mystifiziert. Nach der Erfahrung mit der Pflanze weiß ich, dass es nicht so ist.

Da ich mich die letzte Zeit “steckengeblieben” fühlte, entschloss ich mich eine Zeremonie mit Steppenraute mitzumachen. Man kann diese Erfahrung eigentlich sehr schwer in Worten schaffen. Definitiv sollte man keine Angst davor haben. Jede Person macht ihre eigene  Reise mit der Pflanze, deswegen jede Beschreibung der Erfahrung selbst ist hier überflüssig.

Die Zeremonie selbst war wundervoll organisiert. Jede Person hat eine Matratze, ein Yoga-Kissen, ein Kissen und eine Decke bekommen.

Joel, die musikalische Begleitung, hat mit seiner Musik alle verzaubert und manchmal war mir nicht klar, ob seine Musik oder die Pflanze wirkt. Mit seiner Musik geht die Reise auf ein anderes Niveau.

Die Kakao-Zeremonie war eine herzöffnende Erfahrung auch begleitet von der Livemusik von Joel.

Es war eine schöne Energie mit wundervollen Menschen und liebevollen Team in diesem komfortablen Retreathaus.

Erfahrungsbericht von Aneta

_________________________________

Meine Erfahrungen Im Oktober 2020 mit Ayahuasca in Deutschland waren sehr positiv. Nachdem ich in den letzten Jahren eine sehr schmerzhafte Scheidung verdauen musste, habe ich mich verschiedenen spirituellen Traditionen zugewandt. Ich habe ein Vipassana Meditationsretreat gemacht, Yoga Kurse besucht, und seitdem haben sehr unterschiedliche und sehr interessante Bücher ihren Weg in meine Hände gefunden. Nachdem ich die Doku «Ayahuasca – Vine of the Soul» auf Youtube gesehen hatte, war es für mich klar, dass ich gerne Ayahuasca versuchen wollte. Zu meiner großen Freude wird es auch in Deutschland angeboten.

Für mich muss ich allerdings sagen, dass das tolle an dem Wochenende vor allem das Erlebnis mit der Gruppe war. Zu Beginn war ich eher besorgt, was da für Leute aufkreuzen würden, und hoffte nicht mit irgendwelchen «Freaks» oder komischen Leuten dort zu Enden. Das Haus in Bonn/Siegburg legt etwas abgelegen und ich hatte so meine lieben Befürchtungen. Dann bin ich zuerst auf einen Psychologen gestoßen und war froh als Akademiker nicht mehr alleine zu sein. Stellte sich heraus, dass die Gruppe sehr durchmischt war, aber auch sehr gut zusammengepasst hat. Das Kennenlerngespräch in der Gruppe war dann schon einer der Höhepunkte was ich an psychologisch-spirituellem ehrlichen Austausch bisher erfahren habe. Das Kennenlerngespräch erinnerte ein bisschen an eine Gruppentherapie, wo jeder Teilnehmer kurz aber aufrichtig seine Gründe genannt hat zu kommen. Fast alle Teilnehmer teilten sehr offen und teils tiefgründig die Spannungen/Konflikte in ihrem Leben an, teilweise auch sehr
emotional. Viele nannten den Verlust von Lebensfreude als einen Grund, andere Spiralen von negativen Überzeugungen, anderen belastende Familienbeziehungen. Von da an war klar, dass es nicht nur interessant, sondern auch eine sehr ernsthafte Erfahrung werden würde.

Nach dem Abendessen machten sich alle bereit für die erste Nacht, die Kakao-Zermonie, sozusagen der Probelauf für die Aya-Nacht tags darauf. Ich zog mich vor der Zeremonie, die im Vergleich zur großen Steppenraute «süß» anmutete, auf mein Zimmer zurück um noch eine Stunde zu meditieren. Als ich in den Gruppenraum kam, waren die meisten schon verteilt und ich habe mir ein Plätzchen gesucht. Die Spannung stieg langsam an. Als ich endlich die dampfende Tasse in der Hand hielt, die intensiv nach roher Kakaomasse duftete, dachte ich an den Rat meines Freundes aus Hamburg, der selbst Heilkräuter anbaut, und der mir empfahl mich vor dem Genuss erstmal bei der Pflanze zu bedanken, für alles was sie mir geben würde. Nach dem Trinken der ersten Tasse wurde ich förmlich von einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit überflutet. Ich begann augenblicklich zu weinen, wie oft vor oder während der Meditation, wie um mich zu leeren. Ich dachte an meine Kindheit und Jugend, und wie glücklich
sie war, und wie dankbar ich bin, bereits so ein schönes Leben gehabt zu haben. Für mich war es jedenfalls eine neue oder längst vergessene Erfahrung, mich so vorbehaltlos positiv meiner Vergangenheit zuzuwenden. Alles wertzuschätzen was da war. Selbst hier liegen zu können, in dem unbeschreiblichen Luxus einer solchen geborgenen Selbst-Erfahrung. Der Rest der Nacht war dann einfach nur ein angenehmes Gefühlsbad: warm und dunkelrot, im Kerzenschein, zu der wirklich wunderbaren südamerikanischer Live-Musik von Joel, die mich auf der Reise begleitet und geleitet hat.

Samstags habe ich mich etwas zurückgezogen, und nochmals viel Schlaf nachgeholt. Einerseits von der Kakao-Nacht, andererseits von den Wochen zuvor, die sehr stressig waren und mir viel abverlangt haben. Die Gruppe war während dem Spazieren im Wald. Am Abend saßen wir nochmals zusammen, in freudiger Erwartung des Abends. Die Spannung war groß, und gleichzeitig fühlte es sich an, als wären wir alle zusammengekommen, und die Widerstände, die anfangs noch bei vielen merklich waren, waren jetzt wie verflogen. Als alle ihre nur zu einem Drittel gefüllten Pappbecher in der Hand hielten, mit einer schwarzen aromatischen Flüssigkeit gefüllt, dankte ich wiederum der Pflanze für alles was sie für mich bereit hielt und bereits getan hatte. Die Nacht verlief dann relativ ereignislos, wieder zu meiner Überraschung. Nach einer Stunde fing mein Körper langsam an zu warm zu werden und in ein fliessendes Gefühl überzugehen. Ich lehnte mich zurück und lauschte der sehr melodischen und
sinnlichen Musik von Joel, die mich manchmal berührte, manchmal einfach nur einhüllte. Immer noch dachte ich an das Gefühl von Dankbarkeit und ein Gefühl der Geborgenheit kam auf. Die meisten Leute im Raum fingen an zu kotzen, manche krabbelten in Richtung Toilette. Ich lag einfach nur da und dachte daran wie gut es mir ging. Klar hatte es in meinem Leben ein paar Schwierigkeiten gegeben. Allein im letzten Jahr erinnerte ich mich wie oft ich noch Weinkrämpfe gehabt hatte, nachdem meine Frau mich verlassen hatte. Selbst wenn ich irgendwie spürte, dass sie recht hatte.

Mein Magen fühlte sich prächtig an und ich spürte wie Aya warm und beständig aus dem Magen heraus in meinen ganzen Körper floss und dabei alles tiefgehend reinigte. Ich war total erleichtert. Offenbar war ich doch nicht so fragil wie angenommen. Du bist stark, schien Aya mir zuzuflüstern, Du kannst noch viel selbstbewusster sein. Ich war total geflasht. Es hieß, Aya sagt jedem, was er wissen muss, und mir nun, dass ich auf meine Kräfte vertrauen kann. Und ich dachte wie wahr, wie oft habe ich mich zurückgenommen, mich gebremst, um nicht als Angeber oder Protzer dazustehen, oder anderen, langsameren oder blockierteren nicht auf die Füße zu steigen. Den Rest der Nacht verbrachte ich in einem angenehmen Rausch, einer Selbstberauschung vielleicht, die mir gut tat. Die Nacht schien mich daran zu erinnern, dass ich gut bin so wie ich bin, und viel mehr auf mich selbst vertrauen kann. In den Wochen nach dem Retreat sind auch noch einige Sachen passiert, und viel hat sich gelöst.
Das zu beschreiben würde diesen Erfahrungsbericht allerdings sprengen.

Erfahrungsbericht von Daniel

_________________________________

Ich möchte Euch — Ayahuasca in Deutschland — hiermit von Herzen danken. Ich habe mich während des gesamten Wochenendes liebevoll umsorgt gefühlt von dem wunderbaren und kompetenten Team rund um Christian und kann eine Teilnahme nur empfehlen.
Beide Zeremonien waren unglaublich magisch! Während der Kakao-Zeremonie habe ich mich vollends mit der Kraft meines Herzens verbinden können und eine unglaubliche Verbindung und Liebe gespürt. Ich hatte bereits Vorerfahrungen mit Ayahuasca, aber diese besondere zweite Zeremonie hat mich wirklich tief berührt und transformiert, nicht zuletzt durch die bezaubernden und wahrlich heilenden Klänge des Klangheilers Joel. Jede, die an persönlicher Weiterentwicklung und spirituellem Wachstum interessiert ist, möchte ich eine Teilnahme am Retreat empfehlen. Danke, Ayahuasca in Deutschland, und danke Christian, dass Du diesen Ort der Heilung und Transformation geschaffen hast!

Erfahrungsbericht von Anna

_________________________________

Das Wochenende in Bonn war sehr schön.Ich habe bereits Erfahrungen mit Ayahuasca gesammelt, aber die Zeremonie in Bonn war ganz besonders. Joel und Gabriela begleiteten uns beide Nächte mit Live Musik. Die Musik war sehr berührend und hat eine besondere Atmosphäre geschaffen. Dies hat meine Erfahrung vertieft. Das Team war sehr gastfreundlich und hat mich ehrlich willkommen und unterstützt. Die anderen Teilnehmer waren sehr offen und freundlich. Die Gruppe hat sich aus TeilnehmerInnen mit vielen unterschiedlichen Hintergründen zusammengesetzt, die sich gut ergänzt haben. Ich würde mich sehr freuen, alle wieder zu sehen! Ich bin so begeistert von dem Projekt, dass ich beschlossen habe, mich zukünftig einzubringen und es zu unterstützen. Es freut mich, dass Chtistian dies ermöglicht. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an Christian, der diesen wunderschönen Raum erschaffen hat.

Erfahrungsbericht von Lorena

_________________________________

Jeder hat irgendwann im Leben ein Ereignis, welches man kaum alleine zu verarbeiten kann. Wie es meistens der Fall ist, unterdrücken wir unseren Schmerz, versuchen, unsere Erinnerungen zu vergessen. Nur wenn der Schmerz nicht verarbeitet wird, begleitet er uns lebenslang. Jeder kann entscheiden, ob er sein Leben verändern möchte und mehr Freude erleben möchte. So war es bei mir. Dank dem Zufall habe ich zum ersten Mal im Leben an Ayahuasca Zeremonien teilgenommen. Da ich kaum Informationen darüber aus Erfahrung hatte, las ich mehr über Ayahuasca Wirkungen und Nebenwirkungen. Und auch dazu bevor, während und nach den Zeremonien war Chirstians Team immer für jede Frage für mich da.

Schon am ersten Abend nach dem Kennenlernen herrschte diese harmonische, friedensvolle Atmosphäre. Diese friedliche Stimmung hat Kakao-Zeremonie enorm erhöht. Liebevolle Menschen, aromatischer, warmer Kakao, unvergessliche und tief rührende Klänge Joel’s Musik versetzten mich in eine Welt voller Frieden mit mir selbst und der Umwelt. Es war richtig schön, die Zeit danach zusammen zu verbringen.  Diese Zeit verging wie im Flug. Am zweiten Abend war ich sehr aufgeregt, da ich nicht wusste, wie ich nach Ayahuasca reagieren werde. Das ganze Team und auch andere Teilnehmer haben mich beruhigt und nahmen Rücksicht auf mich. Bei mir hat Ayahuasca nicht direkt gewirkt, nur danach aber länger. Ich habe etwa zwei Wochen danach fast jeden Tag ohne Grund geweint, es kam alles hoch, was ich unterdrückt habe.  Meine Wahrnehmung war sehr geschärft. Besonders auditive und gustatorische Sinne sind bis heute viel stärker als bevor. Früher trank ich viel Kaffee und mochte Wein und Sekt. Na
ch Retreat kann ich nur eine Tasse Kaffee am Tag trinken und kaum alkoholische Getränke, weil diese mir überhaupt nicht mehr schmecken. Da ich sensibel bin, neigte ich manchmal zu leichten Depressionen. Nach Ayahuasca Zeremonien sind die endgültig verschwunden. Herzlichen Dank and das Team und alle Teilnehmer! Es hat viel Spaß gemacht!

Ich denke, jeder muss die Entscheidung freiwillig treffen und sich über alle möglichen Wirkungen bewusst sein, wissen, dass Ayahuasca der Helfer und jeder von uns der Schöpfer ist. Es ist aber eine Möglichkeit, das Leben aus einer anderen Perspektive zu leben. Entscheidend ist unser Wille, endlich sich mit negativen Erlebnissen auseinanderzusetzen und anzufangen, das Leben zu genießen.

Erfahrungsbericht von Tanja

_________________________________

The retreat with Ayahuasca in Deutschland was a wonderful experience. It started off on Friday evening with a round of introductions along with a tasty bowl of soup. Everyone was a bit nervous, and as a result, so was I. Soon after that, we went to the beautiful ceremony room where the cacao ceremony began. At first I found it hard to relax into the soothing effect of the cacao and Joel’s shamanic music. But at some point, I found myself crying. I was surprised, I didn’t think that cacoa and music could have such a strong effect on me. But the music is more than just music … it’s hard to describe. This shamanic music triggers and awakens all kinds of emotions. It really took me on a journey. As the music died down at the end of the night, I felt a deep sense of peace and happiness. I knew that some kind of healing had taken place.

The first thing I noticed on Saturday morrning was that the tension from Friday evening was completely gone. After breakfast,  I went on a trip in the woods with a few others –  the woods are a 1-minute walk from the house. That was fun. I also enjoyed the space in this lovely house – you can hang out in the tea room or in the garden or just in your room. As the sun started to set though, I knew that I needed to open my mind to the soon-to-be ayahuasca ceremony. I was a bit nervous. The ceremony started off with a powerful meditation. Then after we’d drunk our ayahuasca brew, the music slowly made its entrance. By then, my nervousness had disappeared. After having spent so much time with the people, I felt total trust in the guides and was enjoying the atmosphere with the other participants. This time it was easy for me to let myself dive into the music and let it take me wherever I needed to go. The effect of the sacred plant was powerful and gentle at the same time. About six hours
later, back in my room, I wrote down a few key words that came to mind after my experience with the sacred plant. This helped me to grasp the message. The message was clear, it was all about self-trust. I was so excited about this because this is a theme that I’ve been wrestling with for a long, long time.

Sunday morning came and after breakfast if was time for sharing. I so loved this final part of the retreat. As everyone told their story, the feeling of togetherness became stronger and stronger. After I’d told my story, I noticed a huge sense of transformation breaking through. And now, many weeks later, I can still feel the change in me and I am so grateful for this opportunity to heal.

Erfahrungsbericht von Tina

_________________________________

Über das unten stehenden Kontaktformular kannst Du uns ganz einfach Deine Erfahrungen mit Ayahuasca in Deutschland zukommen lassen. Einfach das Formular ausfüllen und dann erscheint Dein Text hier auf dieser Seite.

Hinweis: Es wird auf der Webseite ausschließlich Dein Vorname angezeigt. Kein Nachname und keine E-Mail-Adresse!